Peak to Valley Ratio

Peak to Valley Ratio. Das ist alles, was zwischen zwei Punkten passiert. Und diese beiden Punkte heißen Adda Schade und David Krützkamp. Einer, der leidenschaftlich gerne Klänge konstruiert und einer, der eigentlich kleine, deutschsprachige Popsongs schreibt. Diese beiden Jungs kennen sich lange, verstehen sich blind – und folgen dem Vorbild der Berliner Schule und ihren Vertretern wie Conrad Schnitzler. Sie setzen sich einfach zusammen, und aus dem Moment heraus, mit einem vollen Rucksack an Gefühl und Fähigkeiten, entsteht Musik. Klänge, Beats, Harmonien als Mittel der Verständigung. Musik in wahrster Form, direkt auf Tape gemischt. Und erst später, gemeinsam bearbeitet und behutsam ergänzt. Das Sahnehäubchen: Clips von talentierten Filmemachern, die genau auf die Tracks hinarbeiten, und das, was das Auge hört, mit Bildern sichtbar machen.

Fünf Stücke, fünf Filme. Das Ergebnis sind kleine Feste für die Sinne. Einflüsse von Krautrock, House, dem Rauschen eines Testbildes, Folk und einem gefühlvollen Gitarrenkonzert im Club verbinden sich zu einem Vehikel für die Erinnerung an die Fixpunkte der eigenen musikalischen Sozialisation.